Karlsruher Dialog am ZAR

Technik und Recht

Über uns
Die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Anwaltakademie von der Forschungsgruppe Patentrecht (Prof. Dr. Klaus-J. Melullis, Vors. Richter am BGH i.R) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) traditionell interdisziplinär konzipierte, ganztägige Fachtagung behandelt seit 2011 im jährlichen Turnus Themen an der Schnittstelle zwischen Technik und Patentrecht. Dabei bemüht sie sich um eine auf die Belange, Interessen und Anforderungen der auch auf der technischen Seite Betroffenen ausgerichteten Blickweise. Neben einem erweiterten Verständnis für die Sichtweise der unterschiedlichen Beteiligten sollen Lösungsansätze angedacht und diskutiert werden, um zwischen den Kompetenzfeldern Recht und Technik einen Dialog auszulösen und auf diese Weise zu einem System zu gelangen, das, ohne die Bedürfnisse an ein funktionierendes Patentsystem zu vernachlässigen, den Interessen aller Beteiligten in stärkerem Maße Rechnung trägt. Daher richtet sich die Veranstaltung nicht nur an Juristen aus dem Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes, sondern auch an den Anwender, der aus den technischen Disziplinen kommt.

zum Informationsrecht

Über uns
Der Karlsruher Dialog zum Informationsrecht richtet sich an Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis. Er bietet ein Forum für den Austausch über aktuelle Problemstellungen, aber auch Grundsatzfragen aus allen Bereichen des Informationsrechts. Dies betrifft sowohl Spezialgebiete wie Telekommunikationsrecht, Datenschutzrecht, Medienrecht, aber auch übergreifende Themen wie die rechtliche Gestaltung der Informationsordnung. Die Veranstaltung findet zwei- bis dreimal pro Semester, jeweils dienstags, 18.30 s.t. in Karlsruhe statt.




Aktuelles
17.07.2018 - 18:30 Uhr
Transparenz, Autonomie, Rechtsdurchsetzung - Strukturelle Zeitwende im Datenschutzrecht durch Informationspflichten und -rechte?
von Maria Wilhelm

Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Strukturen im Bereich moderner Datenverarbeitungen werden die Verantwortlichkeiten im System durch einheitliche Gesetzgebung auf europäischer Ebene neu verteilt. Die Transparenzregelungen der Datenschutz-Grundverordnung finden bereits Umsetzung und werden in Hinblick auf Reichweite, Tragfähigkeit und Sinnhaftigkeit kontrovers diskutiert. Im Gesetzgebungsverfahren um die europäische ePivacy-Verordnung steht die endgültige Ausgestaltung durch den europäischen Gesetzgeber noch bevor. Der Vortrag diskutiert die strukturellen Änderungen mit Blick auf die durch die europäische Grundrechtecharta vorgegebenen Rechtsgüter und den Grundsatz der praktischen Wirksamkeit des Unionsrechts.

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